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Aktuell Unserem Kollegen
geht es besser Am 17.10.2008 hat der Landesverbandsvorstand vertr. durch die Koll. Petersen den angeschossenen Kollegen Erich Güntzel im Krankenhaus besucht und ein Präsent für seine Wiking-Sammlung überbracht. Erfreulicherweise geht es unserem Kollegen besser und er ist außer Lebensgefahr. Seine – Presse ungetrübte – Schilderung des Vorfalles war sehr aufschlussreich und hat die Annahme bekräftigt, dass man sich gegen solche unerwarteten Übergriffe nicht schützen kann, zumal die Räumung bereits seit drei Tagen durchgeführt wurde und der Schuldner nicht aggressiv war.
Der Kollege muss einen Schutzengel besonderer Art gehabt haben: die Kugel ging nur einen halben Zentimeter an der Aorta vorbei und ist 3 cm vor der Wirbelsäule stecken geblieben! Als pflichtbewusster Beamter hat er sich – getroffen von der Kugel – zu seinem PKW begeben und zunächst seine Verwaltung telefonisch informiert, dass er wohl für unbestimmte Zeit dienstunfähig sei! Erst danach hat er den Notruf abgegeben! Der Kollege Güntzel blickt positiv in die Zukunft und will so schnell wie möglich seinen Dienst wieder aufnehmen und auch –wie jedes Jahr- an der Generalversammlung seines Bezirksverbandes teilnehmen. Der Anschlag auf seine Person hat ihm auch prominenten Besuch beschert: Frau Justizministerin Müller-Piepenkötter hat ihre Genesungswünsche höchst persönlich überbracht. Ein Polizeipsychologe war ebenfalls im Krankenhaus und hat Hilfe angeboten. Darüber sind wir sehr erfreut – offensichtlich haben die Bemühungen des Verbandes Früchte getragen. Unser Kollege ist guten Mutes und hat -zum Glück- seinen Humor nicht verloren. Es war ein ungewöhnlich fröhlicher Krankenbesuch bei einem außergewöhnlichen Kollegen. Wir wünschen ihm weiterhin gute Besserung und alles Gute.
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