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Zwangsvollstreckung im 21. Jahrhundert

Am  06.11.2009 fand anlässlich des 100.Geburtstages des DGVB in der alt ehrwürdigen Aula der Universität Heidelberg ein Symposium statt unter dem Motto:

„Zwangsvollstreckung im 21. Jahrhundert“

Zu dieser hochkarätigen Veranstaltung waren über 180 Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik, Justiz, Anwaltschaft und Gerichtsvollzieher aus dem gesamten Bundesgebiet erschienen.

Professor Dr. Alexander Bruns (Universität Freiburg) hielt das Eingangsreferat : „ Vom Forderungseinzug zum Forderungsmanagement“ welches sich kritisch mit dem freien GV-System und Übertragung der Forderungspfändung auseinander setzte.

Prof. Bruns lehnte ein Amtssystem ausdrücklich ab und plädierte für den Ausbau des derzeitigen Systems.

Professor Dr. Burkhart Hess (Universität Heidelberg) referierte über „Europäische Herausforderung- rechtspolitische Perspektiven“.

Der neue Präsident der Internationalen Union der Gerichtsvollzieher (UIHJ) Leo Netten aus den Niederlanden nannte als Zukunftsvision einen „Europäischen Gerichtsvollzieher“.

Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes, Frau Wallis, wies auf die Bedeutung des GV bei künftig grenzüberschreitenden Zustellungen und Vollstreckungen hin.

Diese hoch interessante Veranstaltung zeichnete sich nicht nur durch die perfekte Organisation aus, sondern auch durch das stilvolle Ambiente der Räumlichkeiten der Universität Heidelberg aus. Den Ausrichtern dieses Symposiums – allen voran dem Bundesvorsitzenden Walter Gietmann, seinem Stellvertreter Karl-Heinz Brunner und unserem NRW-Verbandsgeschäfstführer Frank Neuhaus – möchten wir an dieser Stelle gratulieren und unseren Dank aussprechen.