Aktuell

Justice on tour, second choice 2005

Diesen Bericht gibt es auch als PDF zum Download.

Das erste Wochenende im September:
GV`s on Bike!!

Lang ersehnt, heiß erfleht, es ist soweit!
Die Enthusiasten begeben sich bereits freitagmorgens auf den Weg (bei schönstem Wetter, entgegen dem Wetterbericht!).
Sie nahmen es gemütlich und fuhren über Landstraße, Feld, Wald und Wiesenwege.

Die kleine Gruppe folgte dem tourguide Heribert Becker, der den benzinpreisgeschädigten Kollegen in Belgien ein Tankeldorado versprach.
Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir – bereits auf Reserve- in Belgien die Zapfsäule und staunten nicht schlecht…

1,50 Euro !!!

…man gönnt sich ja sonst nichts!!!

Mit leicht schmerzenden Körperteilen (hinten Mitte) erreichten wir die Schule und trafen auf weitere Kollegen.
Die Dienstbeflissenen, die sich nach Zustellungen und Vollstreckungen mittags auf den Weg machten.
Die Hartgesottenen stürzten sich Samstagmorgen auf die Bahn und waren selbstverständlich auch pünktlich da.
Leider haben sie dabei den gemütlichen Abend in der Hubertusklausel verpasst, wo schon die ersten Benzingespräche geführt wurden. Denn dort verbrachten wir bei Bier, Wein und gutem Essen einen gemütlichen Abend.
Kollege Schmitz aus Iserlohn versuchte mit seiner Gattin, uns zu treffen, konnte uns aber in der Gaststätte nicht identifizieren: „ Kann es sein, dass GV's an einem Tisch länger als 5 Minuten nicht vom Dienst sprechen und unerkannt bleiben????

Am Samstag, pünktlich um 10 Uhr, wurden die Maschinen gestartet.

Die Roadbooks waren sorgfältig vorbereitet und zuvor allen Teilnehmern zugesandt worden.
Zwei Bikergruppen starteten in die Eifel.
Die Kurvenschrupper -unter Leitung von Doc Harley Scheiff- konnten es nicht erwarten, vom Hof zu fahren.
Die Gruppe der Genießer -unter Leitung von Maitre de Plaisire Coenen- machte sich, nachdem sie der ersten Gruppe genügend Vorsprung gegeben hatte, auch auf den Weg.

Der eigens aus Duisburg angereiste Chefgrillmeister / Fotograf stand mittels einer falschen Information zwei Stunden in einer Kurve und wartete auf GV's on Bike, die jedoch in eine ganz andere Richtung fuhren!

Zum Glück war er nicht sauer – und hat uns später noch gut begrillt! Dank an den Kollegen Gereon Peters!

 

 

 

 

 

Dann cruisten wir -bei genialstem Biker-Wetter- durch das wunderschöne Ahrtal.

Die rasante Fahrt durch die Eifel führte dazu, dass sogar Nummernschilder sich lösten und provisorisch mittels Schnur wieder befestigt werden musste.
Hilfsbereit besorgte Herr Coenen einen Spanngurt und versuchte ein intaktes Schild an einem anderen Bike zu befestigen! Nun ja, die Hitze!!!

…und dann die Fahrt durch die Nordschleife vom Ring, der eigens für die GV-Biker gesperrt wurde…  (sorry, das ist das Programm für das nächste Jahr)

Dann erreichten wir den angekündigten Zwischenstop.
In the middle of nowhere, ein wunderschönes Gehöft : „DERERVONSCHEIFF“ (uralter Eifeler Clan).
Die hungrigen und durstigen GV’s fuhren vor und fanden eine vorzügliche Eifeler Kaffeetafel mit Delikatessen vor, die jeden Bikermagen erfreuen konnten (die Fotos sprechen für sich).


The leader of tour 1 (Doc Harley Scheiff) hatte es sich nicht nehmen lassen, die Bikergemeinschaft auf seinen Elternhof einzuladen und zu beköstigen.
An dieser Stelle gebührt Doc Harley und seiner Familie ein großer Dank.

» Super Sache «

Satt und zufrieden schleppten sich die Biker auf die Maschinen und fuhren zurück zur Basis.
Aufgrund einer Fehlinformation brauste ich der Gruppe 1 hinterher, die einen ziemlich scharfen Reifen durch die Eifel fuhr. Angetrieben vom Sozius war es verdammt anstrengend, das Tempo halbwegs zu halten!!

Der Grillmeister wartete schon - auf heißen Kohlen-


Und dann ging es zum gemütlichen Teil über…...

-Benzingespräche
-Dienstgespräche (wurden nach kurzer Zeit unterbunden)
-Benzingespräche

Kollege Schunk träumte zu vorgerückter Stunde von seiner Pensionierung und einer Matjes-Döner-Bude am Strand auf der Insel Ameland!!! Könnte ein Renner werden…
Und dann war der noch der Gatte der Kollegin Kuiper, der zufrieden berichtete, er habe seinen Kombi auf dem Balkon an seinem Zimmer (Anbau hinten in der Ecke!!) getrocknet!!!
Man sieht, dass der Sauerstoffschock in der Eifel Auswirkungen hatte...

Dank an den Förderverein, speziell an Herrn Coenen -Maitre de Plaisire- und Chef d´Organisation für dieses wunderschöne Event.

Am Rande bemerkt:
Eine Sozia, die noch nie die Schule gesehen hatte, wunderte sich, dass die Frau mit dem Handtäschchen den richtigen Weg zeigt, jedoch im Raum befänden sich merkwürdige, birnenförmige Behältnisse an der Wand, die Frauen nicht benutzen!
Dazu die Antwort einer Kollegin:
„Jetzt gibt es hier auch Sauna: dann muss das wohl der Whirlpool sein, den der Förderverein angeschafft hat!!!“
Frage hier:
Ist das nicht ein zu langer Weg von der Sauna???
Und so ging der Abend munter weiter...

Nach reichhaltigem Frühstück trennten sich die Biker:
Die Dienstbeflissenen fuhren sofort nach Hause an den Schreibtisch.
Die Familientiger machten noch einen kleinen Umweg auf der Heimfahrt.
Die Unersättlichen stiegen mit bereits wunden Körperteilen wieder auf die Maschinen und fuhren über wunderschöne Landstrassen durch Belgien und Luxemburg.
Es muss nicht besonders erwähnt werden, dass in Belgien schon wieder ein Tankproblem auftrat:

Diesmal wurde keine der mitgeführten Kreditkarten an den überall geschlossenen Tankstellen akzeptiert!!! Lag es an dem Automaten oder an der Bonität der GV’s??? Dank der Überredungskunst von Frank Kuiper erklärte sich ein freundlicher Belgier bereit, seine Karte einzusetzen.
Und so konnten wir die Fahrt durch herrliche Landschaften in Luxemburg fortsetzen – das Wetter war supergenial! Zum Abend hin waren sich jedoch alle einig, dass es wunderschön, aber für die schmerzende Partie im Rücken jetzt auch genug sei.
Aber nach kurzer Regeneration könne man sich doch auch vor dem nächsten Monschautermin zu einer gemeinsamen Tour treffen!?!

Die Auswirkungen der Tour:

O-Ton der Biker:
- Bin nächstes Jahr wieder dabei…
- Bring noch eine/einen mit...
- Trete sofort in den Förderverein ein (die Beitrittsformulare wurden druckfrisch ausgefüllt)
- Bin jetzt Sozia/Sozius, aber nächstes Jahr auch als Fahrer dabei!!
- War wieder Klasse!

Also dann,
Third choice 2006
Justice on Bike am ersten Septemberwochenende 2006
–Wir sehen uns wieder-!!!

Nachsatz:
Leider haben die kurzfristigen Absagen (Begründung: der Goldfisch hatte Namenstag; ich konnte nicht kommen, weil ich nicht kommen konnte) dazu geführt, dass Vorkasse erforderlich sein wird im nächsten Jahr. Schade für jeden, der nicht dabei war.
CU

Astrid Schütz