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Gerichtsvollzieher 2007 weniger belastet 

Die im Lande NRW durch Gerichtsvollzieher im Jahre 2007 bearbeiteten Zwangsvollstreckungsverfahren sind rückläufig. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre weiter fort.

Haben im Jahre 2006 noch 1112,28 nordrhein-westfälische Gerichtsvollzieher

1.719.525 Zwangsvollstreckungsanträge nebst den daraus resultierenden Nebenverfahren bearbeitet, so waren im Jahre 2007 noch 1106,33 Vollstreckungsbeamte mit 1.571.103 Beitreibungsaufträgen beschäftigt. Das entspricht nach einem von den Justizverwaltungen festgelegten Pensenschlüssel einem Rückgang von 9,3 % in 2007.

Die Höhe der eingetriebenen und an die Gläubiger ausgekehrten Parteigelder -  es wurden  immerhin 324.318.021,03 EURO dem Wirtschaftskreislauf wieder zugeführt - ist im gleichen Zeitraum lediglich um 2,72 % gesunken. Das bedeutet im Landesdurchschnitt, dass jeder Gerichtsvollzieher im Verhältnis seines Auftragsrückgangs mehr Geld beigetrieben hat, als es noch im Jahre 2006 der Fall war. Ein Ergebnis, das sich aus Sicht des Deutschen Gerichtsvollzieherbundes – Landesverband NRW – durchaus sehen lassen kann.